Mit großer Freude möchten wir bekannt geben, dass wir unseren Chiavalon Concept Store im Hotel Lone in Rovinj eröffnet haben.
Es ist der erste Chiavalon Store außerhalb unserer Ölmühle in Vodnjan und ein neuer Ort, an dem wir die Welt von Chiavalon auf zeitgemäße und authentische Weise erlebbar machen. Ergänzend zur Ölmühle eröffnet der Concept Store eine andere, aber ebenso authentische Möglichkeit, unseren Produkten zu begegnen. Entstanden ist ein Raum für Gäste, die Istrien entdecken und die Produkte, Aromen und Werte der Region unmittelbar an ihrem Aufenthaltsort kennenlernen möchten.
Die Zusammenarbeit mit der Tourismusgesellschaft Maistra entstand aus einem gemeinsamen Verständnis dafür, wie wichtig lokale Identität für ein ganzheitliches Urlaubserlebnis ist. Ziel dieser Partnerschaft ist es, Gästen die Region durch außergewöhnliche lokale Produkte und die Geschichten dahinter näherzubringen.
Der Chiavalon Concept Store im Hotel Lone wird so zu einem natürlichen Begegnungsort zwischen unseren Produkten und den Gästen, harmonisch eingebettet in das Hotelerlebnis.
Im neuen Store entdecken Sie die gesamte Welt von Chiavalon:
•Ausgewählte Bio-Produkte, darunter Tomatensauce, feine Marmeladen und unser Schokoladenaufstrich „Amore“
• Die dermokosmetische Linie „Chiavalon Olive Theory„, die in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und Ende 2025 vorgestellt wurde – basierend auf unserem Wissen über die Olive und ihre bioaktiven Wirkstoffe
Der Concept Store wurde als ein Raum konzipiert, der unseren Zugang zur Olive widerspiegelt: eine Verbindung aus Wissen, Qualität und zeitgemäßer Präsentation. Dieselbe Philosophie prägt seit Jahren auch unsere Arbeit in der Ölmühle in Vodnjan. Ein Besuch im Store bietet die Möglichkeit, unsere Arbeit und unsere Produkte persönlich kennenzulernen.
Sie können unsere Olivenöle verkosten und jenes entdecken, das am besten zu Ihrem Geschmack passt. Unsere Store-Managerin Manuela begleitet Sie gerne durch das gesamte Sortiment und bringt Ihnen die Welt der Olive näher. Für alle, die auch unsere Kosmetiklinie entdecken möchten, stehen Tester der Chiavalon Olive Theory Produkte bereit, damit Sie die Produkte bereits vor der Auswahl erleben können.
Wo Sie uns finden
Der Chiavalon Concept Store befindet sich im Hotel Lone in der Luje Adamovića Straße 31 in Rovinj.
Wenn Sie den Haupteingang des Hotels nutzen, gehen Sie ins Erdgeschoss. Direkt neben dem Eingang des renommierten Restaurants Tekka by Lone finden Sie unseren Store. Wenn Sie von der Uferpromenade kommen, befindet sich der Store unmittelbar beim Eingang zum Hotel.
Die Lage wurde so gewählt, dass ein spontaner und unkomplizierter Besuch möglich ist – ganz gleich, ob Sie gezielt zu uns kommen oder uns während eines Spaziergangs entdecken.
Wenn Sie sich in Rovinj aufhalten oder einen Aufenthalt planen, bietet unser Concept Store die ideale Gelegenheit, die preisgekrönten nativen Olivenöle extra von Chiavalon zu verkosten und unsere Geschichte auf unmittelbare und persönliche Weise kennenzulernen.
Wir freuen uns darauf, Sie willkommen zu heißen und mit Ihnen das zu teilen, was unsere Arbeit ausmacht – von der Olive bis zum fertigen Produkt, in einem Erlebnis, das Regionalität, Handwerk und zeitgemäße Eleganz verbindet.
Ein großer Tag für Istrien und ein noch größerer für unseren Familienbetrieb – wir wurden offiziell mit der internationalen Auszeichnung Slow Food Farm geehrt. Diese prestigeträchtige Anerkennung wird nur Betrieben verliehen, die im Einklang mit der Natur arbeiten, den Boden, die Biodiversität, traditionelle Sorten und die lokale Gemeinschaft schützen. Kurz gesagt: all dem, wofür unsere Arbeit jeden Tag steht.
Slow Food ist eine internationale Bewegung, die sich guter, sauberer und fairer Nahrung verschrieben hat. Die Bezeichnung Slow Food Farm wird Betrieben verliehen, die konsequente nachhaltige Lebensmittelproduktion, den Schutz autochthoner Sorten, ethische Arbeitsweisen und einen Beitrag zur Gemeinschaft nachweisen. Sie ist eine globale Bestätigung, dass Lebensmittel an einem bestimmten Ort mit tiefem Respekt vor der Erde, der Tradition und den Menschen erzeugt werden.
Nach vielen Jahren engagierter Arbeit erkennt uns diese Auszeichnung als einen Betrieb an, der:
mit Respekt gegenüber der Erde anbaut und produziert
traditionelle istrische Sorten pflegt und den Charakter unserer Landschaft bewahrt
vollständig ökologisch und nachhaltig arbeitet
Zero-Waste-Prinzipien im Alltag befolgt
Lebensmittel erzeugt, die Good, Clean & Fair sind
Dies bestätigt, dass unser Weg der richtige ist – und motiviert uns, mit noch mehr Verantwortung und Leidenschaft weiterzumachen.
Unser besonderer Dank gilt dem Verein Istrian de Dignan für die Nominierung und die jahrelange Unterstützung. Ihr Vertrauen und unsere gemeinsame Arbeit sind Teil dieser Geschichte – ebenso wie jeder unserer Olivenhaine, jede Ernte und jedes Projekt, das wir begonnen haben.
Wir sind stolz, dass unsere Arbeit weltweit Anerkennung findet, und dankbar euch allen – Kunden, Partnern, Freunden – die uns begleiten und unterstützen. Diese Auszeichnung tragen wir im Namen Istriens und all jener, die glauben, dass Spitzenqualität nur entstehen kann, wenn man mit Liebe, Wissen und Geduld arbeitet.
Heute ist ein bedeutender Moment für unsere Familie und unser Team. Diese Anerkennung zeigt, dass wir Lebensmittel nicht als Produkt betrachten, sondern als Kultur, Terroir und Verantwortung gegenüber der Erde und den Menschen. Sie bedeutet, dass wir die Biodiversität schützen, mit Respekt gegenüber dem Olivenbaum, der Natur und jedem arbeiten, der mit uns den Tisch teilt.
Sie bedeutet, dass wir Qualität statt Geschwindigkeit, Wissen statt Abkürzungen und Ehrlichkeit statt Kompromissen wählen. Dieser Status ist keine Auszeichnung – er ist eine Verpflichtung.
Eine Verpflichtung, die Geschichte Istriens, seiner Erde und seiner Oliven weiterzuerzählen. Eine Verpflichtung, neuen Generationen zu zeigen, was Olivenöl wirklich ist. Eine Verpflichtung, ein Beispiel dafür zu sein, dass Lebensmittel mit Stolz und Herz erzeugt werden können.
Danke an alle, die Teil unseres Weges sind. Sandi Chiavalon
Die Bezeichnung Slow Food Farm ist für uns mehr als eine Auszeichnung – sie ist eine Bestätigung der Werte, die wir seit dem ersten Tag leben. Wir werden weiterhin langsam, natürlich und so gut wie möglich arbeiten, den istrischen Terroir bewahren und Olivenöle schaffen, die die Geschichte unserer Region erzählen.
Danke, Slow Food. Danke, Istrian de Dignan. Danke an euch alle.
In Vodnjan, zwischen den Olivenhainen, die sich bis zum Meer erstrecken, kehrt wieder die vertraute herbstliche Betriebsamkeit ein – die fünfte Jahreszeit ist da: die Zeit der Olivenernte.
Im Chiavalon-Ölmühle laufen Tage und Nächte im gleichen Rhythmus – die Verarbeitung der Oliven hört nie auf. Sandi Chiavalon, Gründer der Marke und Visionär, der diese Geschichte bereits 1997 begann, leitet gemeinsam mit seinem Sohn Antonio die diesjährige Produktion. Antonio kommt direkt nach der Schule in die Ölmühle und übernimmt die Schicht, während Sandi sich mit ihm und den anderen Mitarbeitern abwechselt. Die Maschinen laufen rund um die Uhr, und der Duft frisch gemahlener Oliven erfüllt den Raum – ein sicheres Zeichen dafür, dass in Vodnjan wieder neues Olivenöl entsteht.
Dies ist bereits die 29. Olivenernte für Chiavalon und das 10. Jahr der eigenen Verarbeitung – was bedeutet, dass wir den gesamten Prozess, vom Baum bis zur Flasche, vollständig in unseren Händen halten. Genau das macht uns besonders: Erfahrung, familiäre Hingabe und volle Kontrolle über jede einzelne Tropfen Olivenöl.
Ernte unter Sonne und Bora-Wind
Die diesjährige Ernte begann am 2. Oktober bei fast idealem Wetter. Sonne und Bora begleiteten die Arbeit den ganzen Monat über, was es ermöglichte, die Früchte trocken zu ernten und in bestem Zustand zu lagern. Bis Ende Oktober waren bereits 80 % der Oliven geerntet und verarbeitet, der Rest wartet, bis das Wetter wieder stabil ist.
Der Regen Ende des Monats brachte überfüllte Mühlen in ganz Istrien, auch bei uns – aber wir bleiben organisiert und effizient, um alles so schnell wie möglich abzuschließen.
Ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr
Das Jahr war für Olivenbauern nicht einfach. Der Frühling war sehr regenreich, gefolgt von Trockenheit und hohen Temperaturen im Mai und Juni, was die Blüte und Fruchtbildung der Oliven beeinflusste. Der Juli und August wiederum waren ungewöhnlich nass, was Schädlinge wie den Olivenbohrer, die Baumwanze und die Olivenfliege begünstigte – eine große Herausforderung besonders für Bio-Produzenten.
Dank der ständigen Pflege und des Engagements unseres Teams konnte die Ernte jedoch gerettet werden. Obwohl die Menge der Oliven etwas geringer ist als im letzten Jahr, sind die Ausbeuten besser, sodass die Gesamtmenge des Öls ähnlich wie im Vorjahr sein wird. Die Oliven erreichten die Mühle gesund, und die Öle sind in diesem Jahr besonders harmonisch und fruchtig – genau so, wie wir sie lieben. Der regenreiche Sommer hat den Ölen zusätzliche Frische und Tiefe verliehen, die man in jedem Tropfen schmeckt.
Technologie, Tradition und Wissen
Unsere Ölmühle ist nicht nur ein Ort der Produktion – sie ist ein Ort, an dem Wissen geteilt und Innovationen eingeführt werden. Das gesamte System ist digitalisiert, sodass alle Olivenbauern, die ihre Früchte zu uns bringen, den Prozess in Echtzeit verfolgen und E-Mail-Benachrichtigungen erhalten können, wenn ihr Öl fertig ist.
Sandi betont, dass Digitalisierung ein neues Vertrauen unter den lokalen Produzenten geschaffen hat. Besonders stolz sind wir auch auf die wachsende Zahl von Olivenbauern, die ihr Öl sofort nach der Verarbeitung filtern. Filtration ist, wie Sandi sagt, entscheidend für Haltbarkeit und Qualität – und immer mehr Produzenten erkennen das. „Wenn du siehst, dass Menschen lernen und den Prozess verstehen“, sagt er mit einem Lächeln, „weißt du, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Jetzt beginnt die nächste schöne Phase: die Verkostung. Wie jedes Jahr verarbeiten wir Sorte für Sorte und kreieren Blends, die jedes Gericht bereichern und auf ein neues Niveau heben.
Zwei Generationen, ein gemeinsames Ziel
Die Chiavalon-Ölmühle verkörpert heute den wahren Familiengeist. Zwei Generationen – Vater und Sohn – arbeiten Seite an Seite an derselben Maschine. Antonio, der noch die landwirtschaftliche Schule besucht, lernt bereits in der Praxis, mit Leidenschaft für Oliven und die Erde, die ihn umgibt.
Ihre Arbeit symbolisiert die Verbindung zwischen Tradition und Zukunft – eine Familie, die sich ständig weiterentwickelt, aber ihren Werten treu bleibt.
Die Ernte 2025 bringt alles, wofür Chiavalon steht: Leidenschaft, Wissen, Engagement und Innovation. Sonne, Bora, Regen und Erde vereinen sich erneut mit den Händen der Menschen und der Kraft der Familie.
Und während das neue, goldgrün schimmernde Öl aus der Presse fließt, kann man in seinem Duft und Geschmack das Wichtigste spüren – die Liebe zum Olivenbaum und den Stolz auf die Familienarbeit.
Während die Maschinen unermüdlich weiterlaufen, tauschen Sandi und Antonio einen Blick aus, der alles sagt: Die Arbeit geht weiter.
Eine kleine Menge Polyphenole – enorme gesundheitliche Wirkung
Natives Olivenöl extra ist bekannt für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Doch ein bestimmter Inhaltsstoff rückt zunehmend ins wissenschaftliche Rampenlicht: Polyphenole. Sie machen weniger als 1 % des Öls aus – und haben dennoch einen enormen Einfluss auf die Darmgesundheit und den gesamten Organismus.
Ein kürzlich in der Zeitschrift Foods veröffentlichter wissenschaftlicher Bericht analysierte Dutzende von Studien (in vitro, am Tier und am Menschen) und die Schlussfolgerung ist eindeutig: Polyphenole aus Olivenöl tragen zum Gleichgewicht der Darmmikrobiota bei, indem sie nützliche Bakterien ernähren und schädliche unterdrücken.
Die Darmmikrobiota – unser „zweites Gehirn“
Der menschliche Körper beherbergt Billionen Mikroorganismen – die meisten davon im Verdauungssystem. Diese Gemeinschaft, bekannt als Darmmikrobiota, ist entscheidend für:
eine funktionierende Verdauung
die Nährstoffaufnahme
die Regulation des Immunsystems
und sogar das mentale Wohlbefinden – über die sogenannte Darm-Hirn-Achse
Doch Stress, schlechte Ernährung, Antibiotika oder Ballaststoffmangel können das empfindliche Gleichgewicht stören. Und hier kommen die Polyphenole ins Spiel.
Wie wirken Polyphenole?
Polyphenole sind natürliche Pflanzenstoffe, die sich in der Schale, den Blättern und Früchten der Olive befinden. Im Olivenöl sind die wichtigsten:
Hydroxytyrosol
Oleuropein
Oleocanthal
Da sie im Dünndarm nicht vollständig verdaut werden, erreichen sie nahezu intakt den Dickdarm – wo sie als Nahrung für gute Bakterien wie Lactobacillus, Bifidobacterium und Akkermansia muciniphila dienen. Letztere ist besonders bekannt für ihren Zusammenhang mit Gewichtskontrolle und Glukosestoffwechsel.
Wissenschaftlich belegt
Laut der Übersichtsarbeit in Foods (2025) und früheren Studien (Nutrients, Nutrition Reviews) zeigen Polyphenole aus EVOO folgende Wirkungen:
Steigerung der Produktion kurzkettiger Fettsäuren (SCFAs), essenziell für die Darmgesundheit
Hemmung von pathogenen Keimen wie E. coli, Clostridium, Salmonella
Starke antioxidative und entzündungshemmende Effekte
Besonders interessant: Menschen mit regelmäßigem Konsum von hochwertigem Olivenöl zeigten eine höhere Diversität der Mikrobiota – ein anerkannter Marker für ein gesundes Immunsystem und ein
Wirkung auf Gehirn & Stimmung
Die Verbindung zwischen Darm und Gehirn ist heute wissenschaftlich bestätigt. Die Darmmikrobiota produziert Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin, die direkt beeinflussen:
Stimmung und Motivation
Stressresistenz
Schlafqualität
Konzentration
Wenn wir also unsere „guten Bakterien“ mit Polyphenolen füttern, unterstützen wir gleichzeitig unsere emotionale Ausgeglichenheit – eine neue Sicht auf Ernährung als Werkzeug für mentales Wohlbefinden.
Chiavalon Philosophie: Gesundheit in jedem Tropfen
Wir von Chiavalon bewirtschaften unsere Olivenhaine in den roten Böden Istriens seit mehr als zwei Jahrzehnten mit großem Respekt vor der Natur. Unser Öl wird innerhalb weniger Stunden nach der Ernte kalt gepresst, so dass der maximale Gehalt an Polyphenolen und anderen bioaktiven Verbindungen erhalten bleibt.
Regelmäßige Laboranalysen bestätigen konstant hohe Werte an Hydroxytyrosol und Oleocanthal – den Substanzen, deren Wirkung heute auch wissenschaftlich klar belegt ist.
Für uns ist das mehr als wissenschaftliche Daten. Es ist der Grund, warum es unsere Produkte gibt: um Sie von innen heraus zu nähren, zu schützen und zu stärken.
Wenn Sie nach einer einfachen Möglichkeit suchen, Ihren Körper – und Ihr Mikrobiom – jeden Tag zu nähren, beginnen Sie mit Ihrem Teller. Ein Esslöffel hochwertiges natives Olivenöl extra pro Tag ist nicht nur ein kulinarischer Genuss – es ist eine wissenschaftlich belegte Investition in Ihre Gesundheit.
An der Adriaküste ist šalša – die Tomatensauce – seit jeher das ultimative Symbol des Sommers. Schon unsere none ließen sie stundenlang auf dem alten Herd köcheln, während sich der Duft durch die ganze Straße verbreitete. Eine šalša kann hundert Varianten haben – und keine davon ist falsch. Jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept: die richtige Menge Zwiebel, die Reihenfolge der Gewürze, diesen einen kleinen Trick. Wenn der Teller leer ist, bleibt die šalša. Und dann wird „točaš“ – Brot eintunken – und davon gibt’s nie genug.
Die Tomate kam im 16. Jahrhundert nach Europa, und šalša entstand aus dem Wunsch, überreife Tomaten nicht verderben zu lassen – also fügte man etwas Knoblauch und Gewürze hinzu, dazu Olivenöl, damit es länger hält. Rund ums Mittelmeer hat die Tomatensauce ihre eigenen Formen entwickelt: šalša in Istrien und Dalmatien, sugo/salsa di pomodoro in Italien (besonders im Süden, Sizilien und Kalabrien), sofrito und andere salsas in Spanien. Genau deshalb machen wir unsere 100% reine Bio-Passata – damit jeder seinen eigenen Geschmack von Tradition schaffen kann: ein Stück Sommer oder eine raffinierte Küche, die sich auf dieser klaren Basis aufbauen lässt.
Chiavalon 100% Bio-Tomatensauce ist pures Mittelmeer im Glas – aus sorgfältig ausgewählten, vollständig biologischen Tomaten, gewachsen auf den sonnigen Feldern des Raša-Tals in Istrien. Ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Farben oder Aromen – nur der reine, authentische Geschmack des Mittelmeers. Perfekt als Basis für deine Lieblingsrezepte – von klassischer šalša bis zu aufwendigeren Gerichten.
Heute nehmen wir dich mit durch die Düfte und Aromen des istrischen Sommers – mit Gerichten, in denen šalša die Hauptrolle spielt.
Eier in Šalša – ein schnelles pjat
Vielleicht nicht ursprünglich istrianisch, aber definitiv „zu Hause“. Auf vielen Bauerntischen entsteht dieses warme, rustikale Gericht, wenn die Ideen oder die Zeit fehlen – und im Kühlschrank gibt es noch Eier und ein Glas šalša. Die Eier werden direkt in der Sauce pochiert, verfeinert mit etwas Knoblauch und Olivenöl (wir empfehlen Organic), oft auch mit Petersilie oder einer Prise Oregano. Mit frisch gebackenem Brot dazu wird’s perfekt – um den Teller sauber zu tunken.
Sepia in roter Sauce
An der istrischen Küste ist šalša ein treuer Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten. Sipa na crveno („Sepia in Rot“) wird langsam in šalša gekocht, mit Knoblauch, einem Schuss Olivenöl und einem Glas Weißwein. Ein wenig Thymian oder frische Petersilie aus dem Garten kommt oft dazu. Serviert wird das Gericht mit cremiger Polenta. Dazu passt hervorragend unser Romano.
Gefüllte Paprika in Šalša, so wie es die none gemacht haben
Im Hochsommer, wenn Paprika reif sind und Tomaten im Überfluss vorhanden, zieht der Duft von gefüllten Paprika in šalša durchs Haus. In Istrien werden sie mit einer Mischung aus Hackfleisch, Reis und Gewürzen wie Petersilie, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss gefüllt, dann in einer dichten, süßen Sauce gebacken, die das Gericht wunderbar umhüllt. Unser Atilio verleiht diesem Sommerklassiker das gewisse Etwas. Am besten schmeckt es am nächsten Tag, wenn die Aromen sich verbunden haben – und weil es von šalša nie genug gibt.
Sommergemüse in Šalša
Wenn der Garten alles schenkt – Zucchini, malancane (Auberginen), Bohnen – wird nichts verschwendet. Das Gemüse wird gebraten oder geröstet und dann sanft in šalša geschmort, verfeinert mit Knoblauch, frischem Basilikum und Olivenöl – hier spielt Ex Albis eine besondere Rolle. Ein Gericht, das sowohl Hauptspeise als auch Beilage sein kann – leicht, saisonal und voller Farben.
Tomatensauce ist einfach ein kleines Wunder. Vielseitig, unersetzlich, die Basis unzähliger Geschmäcker. Und ganz nebenbei sind Tomaten auch vollgepackt mit Vitaminen: Vitamin C (stärkt das Immunsystem, schützt die Zellen), Vitamin A (für Augen und Haut), Vitamin K1 und Folsäure (für Blutgerinnung und DNA-Synthese), dazu Vitamin E und Mineralstoffe wie Kalium, das den Blutdruck reguliert. In Kombination mit mediterranen Kräutern – Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin, Petersilie – verstärkt sich dieser Effekt noch. Diese Kräuter verfeinern nicht nur den Geschmack von šalša, sondern bringen auch entzündungshemmende, antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften mit.
Die Saison läuft – von August bis Mitte September. Die Tomaten sind reif, von der Sonne gesüßt und gerötet. Die Sommerdüfte ziehen wieder durch die Straßen von Vodnjan, genau wie früher. Wer sich seine Portion unserer Bio-Passata sichern möchte, besucht am besten unseren Webshop und legt Vorräte an – damit der Sommer noch ein bisschen länger dauert.
Vodnjan, im Süden Istriens gelegen, nur 5 Kilometer von der Brijuni-Riviera entfernt, ist eine Stadt mit reicher Geschichte, kultureller Vielfalt und gastronomischen Genüssen. Bekannt als die Stadt der Oliven, bietet Vodnjan eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne und ist somit ein ideales Ziel für einen Tagesausflug. Seine Straßen und Plätze erzählen Geschichten der Vergangenheit, die heute durch Kunst, Architektur und die Gastfreundschaft der Einwohner vermittelt werden.
Vodnjan war die erste Stadt in Istrien, die Elektrizität erhielt, was ihre Fortschrittlichkeit und regionale Bedeutung unterstreicht. Die Einwohner von Vodnjan, liebevoll „Bumbari“ genannt, pflegen stolz ihr kulturelles Erbe, einschließlich der Zweisprachigkeit in Kroatisch und Italienisch, was die Stadt zu einem der wenigen Orte in Istrien mit tief verwurzelten italienischen Traditionen macht.
Die Kirche des Hl. Blasius ist die größte Pfarrkirche in Istrien und wurde zwischen 1760 und 1800 erbaut. Dieses imposante barocke Gebäude dominiert das Zentrum von Vodnjan und beherbergt eine beeindruckende Sammlung sakraler Kunst, darunter Reliquien und unverweste Körper von Heiligen – eine der größten Sammlungen dieser Art in Europa.
Besonders hervorzuheben ist der 62 Meter hohe Glockenturm der Kirche, der zugleich der höchste in Istrien ist. Inspiriert vom Glockenturm des Markusdoms in Venedig, symbolisiert dieser Turm die Stadt und bietet einen Panoramablick auf Vodnjan, Pula, Fažana und den Brijuni-Archipel. Besucher können den Turm während der Touristensaison freitags und samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr besichtigen.
Im Herzen der Altstadt gelegen, ist der Palast Bettica eines der bedeutendsten historischen Gebäude Vodnjans. Ende des 18. Jahrhunderts im Barockstil als Residenz der Adelsfamilie Bettica erbaut, spielte er eine wichtige Rolle im sozialen und kulturellen Leben der Stadt.
Das Gebäude zeichnet sich durch eine elegante Fassade, einen geräumigen Innenhof und architektonische Details aus, die den Reichtum und Einfluss der damaligen Elite widerspiegeln. Heute dient der Palast als Kulturzentrum, in dem Ausstellungen, Vorträge und verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die darauf abzielen, das lokale Erbe zu bewahren und zu fördern.
Das Ökomuseum „Istrian de Dignan“ wurde von einer lokalen Vereinigung gegründet, die sich der Bewahrung und Förderung der traditionellen Lebensweise von Vodnjan und seiner Umgebung verschrieben hat. Untergebracht in einem alten Steinhaus, bietet das Museum ein authentisches Erlebnis – von der Küche und dem Keller bis hin zu Räumen für die Olivenverarbeitung und Textilherstellung.
Besucher können mehr über ökologischen Landbau, Trockenmauerbau, die Erstellung von „Kažuni“ (traditionelle Steinhütten) und andere Aspekte der istrischen Identität erfahren. Das Museum fungiert auch als Gemeinschaftsraum, der lokale Produzenten, Künstler und Kulturerbe-Enthusiasten zusammenbringt.
Wandmalereien und Galerien – Kunst an jeder Ecke
Ein Spaziergang durch Vodnjan ist nicht nur eine Reise durch die Zeit, sondern auch durch die zeitgenössische Kunst. Die Stadt ist bekannt für ihre Wandmalereien, die die Fassaden von Häusern und Gebäuden in der Altstadt schmücken. Diese Wandmalereien sind das Ergebnis internationaler Kunstfestivals wie Boombarstick, die Künstler aus der ganzen Welt nach Vodnjan gebracht haben.
Neben den Wandmalereien bietet die Stadt mehrere kleine Kunstgalerien, die in versteckten Gassen zu finden sind. Jede Galerie präsentiert den persönlichen künstlerischen Ausdruck lokaler und besuchender Künstler und bietet Raum für direkte Interaktion zwischen Besuchern und Schöpfern.
Galerie El Magazein – ein dynamischer Raum für zeitgenössische Kunst
Die Galerie El Magazein in Vodnjan ist ein zeitgenössischer Ausstellungsraum im Zentrum der Altstadt. Bekannt für ihre ständig wechselnden Ausstellungen und Künstler, bietet sie eine Plattform für lokale und internationale zeitgenössische Künstler.
Die Galerie hat keine festen Öffnungszeiten und ist nicht immer geöffnet, daher wird empfohlen, vor dem Besuch aktuelle Informationen zu Ausstellungen und Öffnungszeiten zu überprüfen. Die Ausstellungen wechseln häufig, was bedeutet, dass das Besuchererlebnis je nach Besuchszeitpunkt erheblich variieren kann.
Für genaue Informationen ist es am besten, die offizielle Website oder die sozialen Medien der Galerie zu konsultieren, auf denen regelmäßig Ankündigungen neuer Ausstellungen, Veranstaltungen und Zeitpläne veröffentlicht werden.
Am Eingang von Vodnjan liegt der Kažun-Park – ein einzigartiges Freilichtmuseum, das der traditionellen istrischen Trockensteinbauweise gewidmet ist. Der Park zeigt verschiedene Arten von „Kažuni“, kleinen Steinhütten, die einst als Unterkünfte für Bauern und zur Lagerung von Werkzeugen und Ernten dienten.
Ein Besuch des Parks ist ideal für Familien, Naturliebhaber und Ethnologie-Enthusiasten und bietet informative Tafeln, Workshops und Bildungsinhalte über die Bedeutung der Erhaltung des immateriellen Kulturerbes.
Gastronomische Identität von Vodnjan
Vodnjan ist bekannt für seine hochwertigen lokalen Produkte, wobei seine Produzenten von Olivenöl, Wein und Prosciutto zu den besten der Region zählen.
Die Prosciutteria Buršić bietet traditionell hergestellten istrischen Prosciutto nach höchsten Qualitätsstandards an.Besucher können die Anlage besichtigen, mehr über den Reifungsprozess erfahren und verschiedene Wurstwaren probieren.
Das Weingut Babos ist ein kleines familiengeführtes Weingut, das autochthone Rebsorten pflegt und geführte Verkostungen seiner Weine anbietet. In einer angenehmen Atmosphäre können Sie mehr über das Terroir Istriens und die Philosophie dieses engagierten Weinguts erfahren.
Bora Nera, eine lokale Kaffeerösterei, ist ein Muss für Kaffeeliebhaber. Hier können Sie an Verkostungen teilnehmen, den Röstprozess der Bohnen kennenlernen und sorgfältig zubereitete Getränke aus verschiedenen Teilen der Welt genießen.
Das Ökomuseum „Istrian de Dignan“ bereitet täglich Mahlzeiten mit lokalen und frischen Zutaten zu. Wenn Sie köstliche und traditionelle Gerichte und Desserts probieren möchten, besuchen Sie sie täglich von 8:00 bis 14:00 Uhr im Ecolab, in der Nähe der Grundschule von Vodnjan.
Vodnjan ist eine Stadt, die Geschichte, Kunst und Gastronomie zu einem authentischen Erlebnis verbindet, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Für Familien mit Kindern bietet Vodnjan einen gut gepflegten Spielplatz und zahlreiche Einrichtungen, die einen angenehmen Aufenthalt und Unterhaltung für alle Generationen gewährleisten.
Ob Sie für einen ruhigen Rückzugsort, kulturelle Erkundungen oder um die besten Aromen Istriens zu erleben, besuchen – Vodnjan wird Sie mit offenen Armen und einer Fülle von Erlebnissen willkommen heißen.
In Valbandon, am Rande von Grün und Salz, zwischen Steinmauern, die sich besser erinnern als Menschen, hat sich die Konoba Alla Beccaccia eingenistet. Der Name stammt von einem Vogel – der Waldschnepfe, auf Italienisch „Beccaccia“- eine bei Jägern hochgeschätzte Wildart. Kein Zufall. Hier hat alles sein Warum – und noch viel mehr sein Wie.
Pino, Besitzer des Anwesens und leidenschaftlicher Schnepfenjäger, baute einen großen offenen Kamin – das Herz des Hauses und der Küche. Dort knistert tagein, tagaus das Feuer für Čeripnje und den Grill. Auch wenn heute eine neue Generation das Feuer hütet, gibt der Kamin noch immer den Takt vor – morgens, mittags, abends.
Heute führen Ivor und Annamaria die Konoba. Er: Gastgeber und ebenfalls Schnepfenjäger, ruhig und gelassen. Sie: Köchin, kreative Seele mit Haltung und Vision. Die Küche ist ihr Revier, Gewürze und Kräuter ihre Sprache. Alles, was durch ihre Hände geht, muss eine Geschichte erzählen – mit Balance und Charakter. Süß, sauer, bitter und salzig – in jedem Gericht eine kleine Revolution.
Ideen kommen unverhofft, sie testet das Team, spielt mit Aromen – Gerichte entstehen nicht auf Bestellung, sondern aus Inspiration.
Im Hof: Grün und Stein. Tische im Schatten. Innen: Wärme von Holz und Feuer. Kein Luxus, sondern Beständigkeit, Gemütlichkeit, ein Gefühl von Zuhause – genau wie sie es wollten.
Seit 25 Jahren öffnet die Konoba ihre Türen, für Ivor und Annamaria ist es die dritte Saison.
In der Alla Beccaccia wird Fleisch nicht versteckt, es wird zelebriert. Es ist das Zentrum ihrer Geschichte. Gäste kommen nicht, weil sie „von allem etwas“ wollen – sie wollen das Beste von einem. Annamaria und Ivor wollen für ihre Fleischgerichte wiedererkannt werden. Die Speisekarte ist kein Standardprodukt – sie horchen auf die Jahreszeit, die Natur, die lokalen Produzenten.
Wenn es heute Erbsen und Radieschen gibt – dann sind sie auf dem Teller. Morgen vielleicht Kohl oder Artischocken. Gemüse ist Herausforderung und Leidenschaft zugleich. Sie erzählen, wie sie sich mehr Vielfalt auf dem Markt wünschen. Es gibt gelbe, weiße, violette Karotten – nicht nur orange. Es gibt 15.000 Kartoffelsorten auf der Welt, und doch… „Heute hat jeder seinen eigenen Draht für Kartoffeln“, sagen sie lachend.
Annamaria zieht ihre eigenen Kräuter: Ringelblume, Borretsch, Zitronenthymian, Estragon. Wilder Knoblauch und seine Blüte finden oft ihren Weg auf den Teller. Von Bauern aus der Umgebung kommen Erbsen, Kohl, Rettich – aber sie will mehr. Mehr Lokales, mehr Frisches, mehr Vielfalt. Aktuell kaufen sie bei zertifizierten Bio-Produzenten, aber in der Hochsaison wird es schwieriger. Man braucht „seine Leute“ – für jedes frische, lokale Produkt: für Eier, für Hühner. Und oft sogar einen Platz auf der Warteliste – wenn die Mengen nicht für die Gastronomie reichen.
In der Küche ist nichts dem Zufall überlassen. Inspiration geben alte Rezepte aus den Notizbüchern von Lukaž oder Orlić. Täglich finden drei Čeripnje ihren Platz im Kamin: Kalbshaxe, Schulter und kleine Hähnchen. Wenn man Lamm im Bräter will – bekommt man es, aber mit einem Hauch Zimt, damit der Geschmack vertraut, aber dennoch überraschend ist.
Das Brot? Hausgemacht – täglich anders: vom traditionellen Weißbrot bis zum Sauerteig mit Walnüssen. Pasta? Ebenfalls hausgemacht. Corsetti mit dem eigenen Siegel, Pasutice, Pljukanci. Die Saucen? Majoran-Pesto, Ziegenkäse und Kohl, Pilze und Spargel. Traditionell – mit einem Twist. Ein essbarer Blütenblatt oder frisches Kraut macht den Unterschied.
Die Desserts? Ein eigenes Kapitel. Schlichte Teige mit überraschender Textur – Zitronenbiskuit, weiße Schokoladencreme, knuspriger Teigchip… Und natürlich: Olivenöl in den Desserts.
Und hier kommt Chiavalon Olivenöl ins Spiel – Partner, Verbündeter, Freund. Von Artischocken über Mehl bis hin zum Miteinander – alles zusammen wie ein perfektes Rezept.
Alla Beccaccia ist keine Touristenfalle. Natürlich kommen viele Toursiten immer wieder – doch die Einheimischen sind es, die die Geschichte weitertragen. Die, die wiederkommen. Die verstehen. Die fühlen.
Annamaria, die ihre Erfahrungen in Südtirol sammelte, sagt, die Menschen dort seien stolz auf ihr Land und alles, was es ihnen schenkt. Sie leben in Symbiose. Das wünscht sie sich auch für Istrien. Für ihre Konoba. Deshalb greift sie oft zu einem Feigenblatt oder Olivenzweig. Deshalb schürt sie täglich die Glut unter den Čeripnje.
Wenn Sie hören möchten, wie ihr Kamin knistert, oder einfach einen schattigen Platz suchen, an dem man ein gutes Stück Fleisch mit einem Glas Wein genießen kann – dann machen Sie sich auf den Weg zu dieser Konoba. Sie werden nicht enttäuscht sein.
Die nördliche Adria, einschließlich der Küsten von Istrien und Kvarner, zählt zu den reichsten und am besten erhaltenen Meeresgebieten im Mittelmeerraum. Ihre Biodiversität, das kristallklare Wasser und der traditionelle Lebensstil der lokalen Gemeinschaften machen diese Region zu einem beispielhaften Modell für nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur.
Ein Meer, das nährt und inspiriert
Im Juni, wenn die Meerestemperaturen steigen, blüht das Meeresleben auf. Diese Zeit ist ideal zum Fischen und Genießen von frischem, lokal gefangenem Fisch, der das Herzstück der istrischen und kvarnerischen Küche bildet.
Zu den häufigsten und geschätzten Fischarten, die im Juni gefangen und verzehrt werden, gehören:
Goldbrasse (Orada) – die Königin des Mittelmeertellers, oft gegrillt.
Wolfsbarsch (Brancin) – leicht und zart, ideal zum Backen in Salz oder Olivenöl.
Streifenbrasse (Pagar) – fleischiger Weißfisch, ausgezeichnet für Brodetto.
Meerbrasse und Ringelbrasse (Fratar und Šarag) – kleinere Fische mit intensivem Geschmack, ideal für Suppen oder zum Kochen.
Makrele und Bastardmakrele (Skuša und Lokarda) – fettreiche, blaue Fische, reich an Omega-3-Fettsäuren.
Meeräsche (Cipal) – typisch für Flussmündungen und Häfen, köstlich, wenn sie mit aromatischen Kräutern gebacken wird.
Sardinen und Sardellen (Srdela und Inćun) – Grundnahrungsmittel der Fischerernährung, oft mariniert oder gegrillt serviert.
Mittelmeerdiät: Mehr als nur Nahrung
Die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannte Mittelmeerdiät basiert auf frischem Fisch, Olivenöl, Gemüse, Hülsenfrüchten und frischen Kräutern. Ihr Wert liegt nicht nur im Geschmack, sondern auch in den gesundheitlichen Vorteilen – zahlreiche Studien verbinden sie mit einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besserer Blutzuckerkontrolle und Langlebigkeit.
Ein Schlüsselelement ist natives Olivenöl extra, das in Istrien oft aus familiengeführten Ölmühlen wie Romano stammt – ideal für Fischgerichte aufgrund seiner Frische, Fruchtigkeit und milden Schärfe.
Rezept: Goldbrassenfilet in Zitronen- und Romano-Olivenölemulsion
Die Goldbrassenfilets leicht salzen und 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
In einer Pfanne mit einigen Tropfen Romano-Öl die Filets kurz von beiden Seiten anbraten (ca. 2–3 Minuten).
In einer kleinen Schüssel Olivenöl, Zitronensaft, geriebene Zitronenschale, fein gehackte Petersilie und frisch gemahlenen Pfeffer zu einer leichten Emulsion verrühren.
Das Gemüse dämpfen und mit der restlichen Emulsion beträufeln.
Das Goldbrassenfilet auf einem Gemüsebett servieren und mit der aromatischen Emulsion übergießen.
Dieses Gericht verkörpert die mediterrane Einfachheit – drei Grundzutaten (Fisch, Öl, Zitrone) ergeben eine komplexe, aber leichte Mahlzeit.
Erhaltung des Meereslebens – eine Verantwortung für uns alle
Die nördliche Adria ist bekannt für ihre Sauberkeit und Fülle, was eine sorgfältige Verwaltung erfordert. Nachhaltige Fischerei, die Aufklärung der lokalen Bevölkerung und Touristen sowie der Respekt gegenüber Meeresschutzgebieten sind entscheidend für den Erhalt dieses empfindlichen Ökosystems.
Immer mehr Initiativen unterstützen den Schutz der Unterwasserwelt – darunter lokale Reinigungsaktionen sowie die Förderung nachhaltiger Ernährungsgewohnheiten, wie der Konsum lokaler Fischarten statt importierter, die Vermeidung von Überfischung und die frühzeitige Aufklärung von Kindern über die Bedeutung des Meeres.
Die nördliche Adria ist nicht nur ein Reiseziel – sie ist ein Lebensstil. Zwischen Olivenbäumen, sauberem Meer und einfacher Küche verbirgt sich ein Reichtum, der nicht nur im Geschmack, sondern auch in Tradition, Gesundheit und Harmonie mit der Natur besteht.
Wenn Sie das nächste Mal den Duft des Meeres riechen und das Zirpen der Zikaden im Schatten der Olivenbäume hören, wissen Sie, dass Sie am richtigen Ort sind. Und für das volle Erlebnis – lassen Sie sich ein Gericht mit frischem Fisch und Romano-Olivenöl schmecken.
Bei Chiavalon glauben wir, dass echte Nachhaltigkeit nicht erst mit dem Eintritt in den Markt beginnt – sie beginnt dort, wo andere aufhören.
Von Anfang an lag unser Fokus nicht nur auf hochwertigem Olivenöl, sondern auch darauf, wie wir es herstellen. Wir wollten ein System schaffen, das im Einklang mit der Natur steht, vorhandene Ressourcen nutzt und der Erde mindestens so viel zurückgibt, wie wir ihr entnehmen. Zum heutigen Weltumwelttag möchten wir deshalb einen Blick hinter die Kulissen werfen und zeigen, was wir tun.
Vom Filter zur Flamme
Für uns beginnt Zero Waste nicht beim Recycling – sondern beim Upcycling.
Zur Filtration unseres Olivenöls verwenden wir 100 % Zellulosefilter. Nach der Verwendung sind sie für die Produktion unbrauchbar. Doch anstatt sie zu entsorgen, geben wir ihnen ein zweites Leben: Wir trocknen, verpacken und verwandeln sie in organische Feueranzünder – umweltfreundliche Anzünder für Kamine oder Grills. Der gebrauchte Filter, getränkt mit Aromen und Stoffen des Öls, erhält so eine neue Bestimmung.
Der Olivenkern als lokale Energiequelle
Während des Verarbeitungsprozesses extrahieren wir den holzigen Kern der Olive – ein echtes Energiepaket. Durchtränkt mit natürlichen Flüssigkeiten des Fruchtfleisches hat dieser Kern einen sehr hohen Brennwert.
Diesen Kern werfen wir nicht weg – wir nutzen ihn als Brennstoff zum Heizen unserer Produktionsanlagen, Büros und Gebäude. Und wir gehen noch weiter: Über 40 Haushalte in der Region Vodnjan heizen mit dieser lokalen, erneuerbaren und nachhaltigen Energiequelle – ganz ohne industrielle Pellets.
Kompost, der neue Olivenbäume nährt
Nach der Verarbeitung bleibt die sogenannte Olivenkomine – eine dichte Masse, die oft als Abfall betrachtet wird. Für uns ist sie Rohstoff für hochwertigen Kompost. Wir kompostieren die Komine über ein Jahr lang und gewinnen so organisches Material, das wir in unsere Olivenhaine zurückbringen. Auf diese Weise entziehen wir dem Boden nichts, sondern nähren ihn mit dem, was aus ihm stammt.
Äste, Blätter und der Lebenskreislauf im Olivenhain
Unsere Olivenhaine leben das ganze Jahr über – besonders aber im Frühjahr, wenn wir mit dem Rückschnitt beginnen. Dabei fällt eine große Menge an Ästen und Blättern an. Diese landen nicht im Müll: Ein spezielles Gerät sammelt und zerkleinert das Pflanzenmaterial, das dann kompostiert wird. Nach ein bis zwei Jahren kehrt es als natürlicher Dünger zurück in den Boden – als Nahrung für neue Früchte.
Kein Abfall – nur neue Anfänge
Für uns ist die Olive nicht nur eine Frucht – sie ist ein geschlossener Kreislauf. Vom Öl auf dem Teller, über Wärme im Haus, bis hin zum Boden unter unseren Füßen – alles wird wiederverwendet, alles kehrt zurück.
Nachhaltigkeit ist kein Marketingbegriff – sie ist eine tägliche Entscheidung. Deshalb werden wir die Olive weiterhin aus jeder Perspektive betrachten – denn wir wissen: Was heute als Abfall gilt, kann morgen ein wertvoller Rohstoff sein.
Einen schönen Weltumwelttag – wünscht die Familie Chiavalon.
Manage your privacy
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Browsing-Erlebnis zu verbessern und um (nicht) personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn du nicht zustimmst oder die Zustimmung widerrufst, kann dies bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigen.
Klicke unten, um dem oben Gesagten zuzustimmen oder eine detaillierte Auswahl zu treffen. Deine Auswahl wird nur auf dieser Seite angewendet. Du kannst deine Einstellungen jederzeit ändern, einschließlich des Widerrufs deiner Einwilligung, indem du die Schaltflächen in der Cookie-Richtlinie verwendest oder auf die Schaltfläche "Einwilligung verwalten" am unteren Bildschirmrand klickst.
Functional
Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistics
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes.The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.